Rundblick auf dem Randen: Treppen hoch auf den Hagenturm

Der 40 Meter hohe Hagenturm mit seiner Radarkuppe

Von Schaffhausen aus liegt der Hagenturm von den vier Randentürmen nicht gerade am nächsten gelegen. Aber von Merishausen aus erreicht man den Turm in einem stetigen Aufstieg auf verschiedenen Wegen in gut 1,5 Stunden. Es lohnt sich.

Wer das Glück hat, unter der Woche auf dem Schaffhauser Randen herumzuwandern, wird hier mit einer auffallenden Ruhe belohnt. Bei jedem der Türme gibts Raststätten, aber die grosse Wiese beim Randenturm erinnert eher an die bekannte Zelgliwiese, die eine gute Stunde entfernt liegt.
Der Turm wird auf über 200 Stufen erreicht. Übrigens befinden wir uns bei der höchsten Stelle des Hügelzugs auf über 900 Metern über Meer. Erbaut wurde der Hagenturm 1989. Er ersetzte damals einen älteren Gesellen von 1903. Etwas speziell sieht die Radarkuppe aus, die den Turm in der Höhe abschliesst.

Schon von weitem erblickt man den Hagenturm über den Baumwipfeln

Schon von weitem erblickt man den Hagenturm über den Baumwipfeln


Wie weiter vom Randenturm aus? Der längste der vier Rundwanderungen (Lehrpfade) von Merishausen aus führt beim Tum vorbei. So hat man die Möglichkeit, auf neuen Wegen zurück nach Merishausen zu gelangen. Wer lieber weiter möchte, wählt entweder den Weg Richtung Beggingen oder geht Richtung Zelgli mit diversen Möglichkeiten, vom Randen zu steigen.
Der Randen ist – einmal entdeckt – auch für Nicht-Schaffhauser ein ewig lockendes Ziel. Kann man sich bei den ersten Wanderungen gar nicht vorstellen, sich je auf diesem weitläufigen Gelände zu orientieren, wird es mit jedem Besuch deutlich besser. So gut, dass sich erste «Heimkehr»-Erlebnisse einschleichen.

Wald und Wiesen auf dem Randen

Und immer wieder Wald und Wiesen auf dem Randen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.