Auf dem Hirzel: sitzen oder gehen?

Da war mal was – unterwegs auf dem Hirzel

Da war mal was

Manchmal, auf langen Touren, bei Durst oder Hunger, wenn der Boden nass ist, freut man sich auf eine Bank zum Sitzen. So wie auf dieser Tour auf dem Hirzel. Aber fast gemeiner noch als keine Bank ist eine halbe Bank.

Hier würde eine stehen, hätte man nicht das Wichtigste davon abmontiert, die Latte, auf die man sich setzen kann. Eine Sitzbank eben. Aber das überraschende Bild bringt mich zum Lachen und tröstet mich über die fehlende Sitzgelegenheit. 

Natürlich wüsste man gerne: Liegt es an der Jahreszeit? Zu früh im Jahr? Oder war die Bank kaputt? Demoliert oder einfach nur alt, verfault? Vielleicht wird der Rest auch noch abmontiert? Sogar an einer anderen Stelle wieder aufgestellt? Oder werden in der ganzen Gemeinde die Bänke überholt, in einer anderen Farbe gestrichen? Dafür, dass sogar Treppen und ein Gelände in die Wiesen montiert wurden, um zur Bank zu gelangen, ist diese doch erstaunlich und definitiv unbrauchbar. Wetten, dass die Bank beim nächsten Mal wieder steht? Dies herauszufinden, wäre ein Spaziergang wert.

P.S. Der Spaziergang exakt ein Jahr später führt leider nur fast an «meiner» Bank vorbei, aber in einem Zeitungsartikel habe ich sie gesehen, die ganze Bank! Offenbar ist das Sujet auch dann noch ein Bild wert, wenn es sich von anderen Sitzgelegenheiten nicht mehr unterscheidet. Übrigens: Der Weg zur Bank ist absolut empfehlenswert, denn sie befindet sich am alten Saumpfad über den Hirzel.

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